Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ingo Boldt & Dennis Robers GbR

§ 1 Geltungsbereich, Qualität, Vertragsschluss

(1) Alle Leistungen von Ingo Boldt & Dennis Robers GbR (folgend Anbieter) erfolgen ausschließlich
aufgrund der folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil
jedes Vertrages, den die Ingo Boldt & Dennis Robers GbR mit dem Kunden (folgend Teilnehmer oder
Auftraggeber) über die Teilnahme an Seminaren des Anbieters schließt.
(2) Geschäftsbedingungen, die der Teilnehmer stellt, finden keine Anwendung,
auch wenn der Anbieter ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst
wenn der Anbieter auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen, die der
Teilnehmer oder ein Dritter stellt, enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein
Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.
(3) Die angebotenen Leistungen werden anhand der Qualitätsgrundsätze des
Anbieters durchgeführt. Praxisnähe und Menschenorientierung bestimmen den
Aufbau und Verlauf aller Trainingsmaßnahmen. Inhaltliche Bausteine werden
zielgruppengerecht und unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse der Trainingsteilnehmer
konzipiert und umgesetzt.

§ 2 Vertragsschluss, Vertragsvarianten, Kündigung

(1) Der Vertragsschluss erfolgt durch Angebot und Annahme oder durch Rechnungsstellung.
Dies kann in Schriftform, Textform oder über ein Formular auf der Internetseite
des Anbieters erfolgen.
(2) Durch die Anmeldung des Teilnehmers gibt dieser ein Angebot zum Vertragsschluss
ab. Der Vertrag gilt erst dann als geschlossen, wenn der Anbieter dieses
Angebot annimmt.
(3) Dem Teilnehmer stehen verschiedene Vertragsformen zur Auswahl. Der Teilnehmer
kann eine einzelne Veranstaltung buchen, mehrere Veranstaltungen als Paket oder eine
Verkaufsausbildung. Die Verkaufsausbildung kann der Teilnehmer in Form eines Master Class-Trainings absolvieren.
(4) Der Teilnehmer hat weder Einfluss auf die angebotenen Inhalte, noch auf die Art
oder den Umfang oder die Anzahl der angebotenen Trainingsveranstaltungen.
(5) Der Teilnehmer erklärt mit seiner Buchung, dass er Unternehmer im Sinne des
§ 14 BGB ist, sofern er dem Anbieter gegenüber nichts Abweichendes schriftlich erklärt.
Erfolg die Buchung über die Internetseiten des Anbieters, so ist auch diese rechtsverbindlich.
(6) Sofern der Teilnehmer eine Verkaufsausbildung bucht, kann das Ausbildungsabkommen
aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist beiderseitig
gekündigt werden. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter
Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen
Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung
oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.

§ 3 Vergütung (Preise, Honorare, Teilnahmegebühren)

(1) Die Vergütung der angebotenen Leistungen richtet sich nach den ausgewiesenen
Teilnahmegebühren der öffentlich angebotenen Veranstaltungen.
(2) Schließen Anbieter und Teilnehmer individuell eine hiervon abweichende Vergütung,
hat diese Vorrang vor den allgemein ausgewiesenen Preisen. Eine abweichende
Vergütungsabsprache bedarf der Schriftform.
(3) Die Vergütung beinhaltet sämtliche Teilnahmegebühren, etwaige Trainerhonorare,
alkoholfreie Getränke, Seminarverpflegung sowie die gesetzliche Mehrwertsteuer.
Die Kosten für darüber hinausgehende oder individuelle Verpflegung, die eigene
Unterbringung sowie die Kosten der eigenen An- und Abreise des Teilnehmers sind
nicht enthalten.
(4) Schließen Anbieter und Teilnehmer eine individuelle Vergütung, ist über die Kosten
für darüber hinausgehende oder individuelle Verpflegung, die eigene Unterbringung
sowie die Kosten der eigenen Anreise des Teilnehmers separat zu verhandeln. Tun dies
die Parteien nicht, gelten die vorgenannten Kosten als nicht von der Vergütung umfasst.

§ 4 Widerrufsbelehrung

(1) Ein Widerrufsrecht ist für Teilnehmer, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind,
ist grundsätzlich ausgeschlossen.
(2) Teilnehmern, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, erteilt der Anbieter
folgende Belehrung:

Widerrufsbelehrung
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen
in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser
Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung
unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit §1 Absatz 1 und
2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit
Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige
Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

Ingo Boldt & Dennis Robers GbR

Kurfürstendamm 11
10719 Berlin
GERMANY
gutentag@dennisrobers.de
per Fax an: 03222 234 37 21

Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewehren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können
Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder
teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewehten beziehungsweise
herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass
Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf
gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen
innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer
Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

Besondere Hinweise
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen
Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

Ende der Widerrufsbelehrung

§ 5 Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung für firmeninterne Trainingsveranstaltungen, einschließlich aller Reise und
Logiskosten, ist als Vorauszahlung in Höhe von 50% binnen 7 Tage nach Auftragserteilung
und Rechnungsstellung und spätestens sechs Wochen vor Trainingsbeginn
vollständig an den Anbieter zu zahlen.
(2) Die Vergütung für offene Trainingsveranstaltungen, einschließlich aller Teilnahmegebühren,
etwaige Trainerhonorare, alkoholfreie Getränke, Seminarverpflegung sowie
die gesetzliche Mehrwertsteuer ist binnen 7 Tage nach Auftragserteilung und
Rechnungsstellung als Vorauszahlung, spätestens jedoch sechs Wochen vor
Trainingsbeginn vollständig an den Anbieter zu zahlen.
(3) Die Vergütung für die Teilnahme an der ONLINE ACADEMY sind jährlich und binnen 7 Tagen nach Auftragserteilung und Rechnungsstellung als Vorauszahlung, spätestens jedoch 7 Tage vor Trainingsbeginn vollständig an den Anbieter zu zahlen.
(4) Abweichende Zahlungsmodalitäten bedürfen der schriftlichen Bestätigung des
Anbieters.
(5) Kommt der Teilnehmer mit der Zahlung in Verzug, behält sich der Anbieter das
Recht vor, ab diesem Zeitpunkt die fälligen Forderungen mit 5% über dem Basiszinssatz
der europäischen Zentralbank zu verzinsen.
(6) Ist der Anbieter veranlasst den Teilnehmer wegen Zahlungsverzugs zu mahnen,
behält er sich das Recht vor für jede Mahnung eine Mahn- und Bearbeitungsgebühr
in Höhe von EUR 25,- dem Teilnehmer in Rechnung zu stellen. Fallen für den Anbieter
weitere Kosten an, die direkt auf den Zahlungsverzug des Teilnehmers zurückzuführen
sind, hat der Teilnehmer diese dem Anbieter ebenfalls zu ersetzen. Dem Teilnehmer
wird die Möglichkeit gewährt darzulegen, dass die Höhe der vorgenannten Mahn- und
Bearbeitungsgebühr nicht den tatsächlichen Kosten des Anbieters entspricht.
(7) Zahlungen können mit befreiender Wirkung nur auf das auf der Rechnung
angegebene Konto des Anbieters bewirkt werden.

§ 6 Verschiebung, Änderung oder Stornierung

(1) Der Anbieter ist bemüht, die mit dem Teilnehmer vereinbarten Trainingstermine
einzuhalten. Der Anbieter behält sich jedoch das Recht kurzfristiger Änderungen
vor. Der Teilnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf einen bestimmten Trainingstermin
oder Trainingsumfang.
(2) Soweit dem Anbieter möglich, werden etwaige Verschiebungen, Änderungen oder
Stornierungen dem Teilnehmer rechtzeitig vor den betreffenden Terminen per E-Mail
oder in anderer, geeigneter Form mitgeteilt. Sind die Verschiebungen, Änderungen oder
Stornierungen auf Einwirkungen durch höhere Gewalt sowie kurzfristige, ärztlich
attestierte, Arbeitsunfähigkeit des Trainers selbst zurückzuführen, bemüht sich der
Anbieter die Teilnehmer hiervon kurzfristig zu unterrichten und entsprechende
Ausweichtermine anzubieten.
(3) Für die Durchführung offener Trainingsveranstaltungen als auch für Coachings und
Vorträge, behält sich der Anbieter ausdrücklich das Recht vor, einzelne Termine kurzfristig
zu stornieren oder zu verschieben, sofern die Teilnehmerzahl unter 10 liegen oder
sinken sollte oder Einwirkungen durch höhere Gewalt sowie kurzfristige, ärztlich
attestierte, Arbeitsunfähigkeit des Trainers selbst eine Durchführung der Veranstaltung
unmöglich machen. In diesem Falle verpflichtet sich der Anbieter seinen Vertragspartnern
und Teilnehmern die Stornierung, Änderung oder Verschiebung ohne schuldhafte
Verzögerung per E-Mail mitzuteilen. Eine bis dahin bereits gezahlte Vergütung
wird ausschließlich für die stornierte Trainingsveranstaltung zurückerstattet.
Der Teilnehmer muss die Rückerstattung durch Anzeige beim Anbieter in Textform
innerhalb 2 Wochen nach Bekanntgabe der Verschiebung, Änderung oder Stornierung
geltend machen. Sofern der Anbieter dem Teilnehmer innerhalb des gleichen Zeitraumes
jedoch einen entsprechenden Ausweichtermin anbietet, ist eine Erstattung der
bereits gezahlten Vergütung ausgeschlossen.
(4) Für Ansprüche des Teilnehmers oder Dritter aufgrund von Verschiebungen,
Änderungen oder Stornierungen haftet der Anbieter nur im Falle von grober
Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Eine Haftung ist nur im Falle grober Fahrlässigkeit oder
Vorsatz oder bei Verletzungen des Lebens, Körpers und Gesundheit nicht
ausgeschlossen. In jedem Falle, insbesondere bei grober Fahrlässigkeit ist die Haftung
des Anbieters für indirekte und/oder Folgeschäden, insbesondere wegen entgangenen
Gewinns, vergeblicher Aufwendungen, Betriebsunterbrechungen oder
Produktionsausfalls ausgeschlossen.

§ 7 Seminarmaterialien, Urheber- und Nutzungsrechte, Eigentum

(1) Sämtliche vom Anbieter ausgegebene Dokumentationen und Arbeitsmittel werden
dem Teilnehmer nur für den vereinbarten Zweck überlassen.
(2) Eine, auch nur auszugsweise, Vervielfältigung und/oder Überlassung an Dritte
bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters in Textform.
(3) Die Urheberrechte an den ausgegebenen Dokumentationen verbleiben beim
Anbieter.
(4) Teilnehmern oder sonstige Vertragspartnern ist es untersagt, die vom Anbieter
ausgegebenen Materialien für Veranstaltungen Dritter zu verwenden oder für diese
unter Verwendung der vom Anbieter ausgegebenen Materialien zu werben.

§ 8 Datenverarbeitung zur Vertragsdurchführung nach dem BDSG

(1) Der Anbieter ist berechtigt, alle die Geschäftsbeziehung mit dem Vertragspartner
betreffenden personenbezogenen Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes
(BDSG) zu speichern oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.
(2) Im Rahmen eines Trainings bekannt gewordene Daten und Informationen werden
vertraulich behandelt und dienen ausschließlich internen Zwecken.
(3) Der Anbieter verpflichtet sich, über die im Zusammenhang von
Trainingsmaßnahmen bekannt gewordenen Tatsachen, zur Verschwiegenheit.

§ 9 Terminverschiebung, Umbuchung

(1) Die Umbuchung einer Teilnahme an einer Trainingsveranstaltung auf eine andere
Veranstaltung ist bis zu 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung kostenlos möglich,
sofern hierfür ausreichend freie Plätze der betreffenden Veranstaltung, auf die
umgebucht werden soll, zur Verfügung stehen.
(2) Eine kurzfristigere Umbuchung steht im Ermessen des Anbieters. Er kann hierfür
eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 350,– Euro vom Auftraggeber verlangen.
(3) Umbuchungswünsche sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an: gutentag@dennisrobers.de zu richten.

Für jede einzelne Umbuchung wird eine Bearbeitungsentgeld in Höhe von 125,– Euro fällig.

§ 10 Rücktritt, Stornierung
(1) Sofern der Auftraggeber eine bereits gebuchte und bezahlte Veranstaltung storniert,richtet sich die Höhe der Rückzahlung durch den Anbieter nach folgender Regelung:

Stornierung bis 180 Tage vor Veranstaltung: 30 % Rückerstattung
Stornierung bis 120 Tage vor Veranstaltung: 25 % Rückerstattung
Stornierung bis 90 Tage vor Veranstaltung: 20 % Rückerstattung
Stornierung bis 60 Tage vor Veranstaltung: 15 % Rückerstattung
Stornierung bis 45 Tage vor Veranstaltung: 10 % Rückerstattung
Stornierung bis 30 Tage vor Veranstaltung: 5 % Rückerstattung
Stornierung weniger als 30 Tage vor Veranstaltung: 0 % Rückerstattung

Sofern der Auftraggeber zum Zeitpunkt der Stornierung die Vergütung noch nicht
oder nicht vollständig gezahlt hat, bleibt die Zahlungsverpflichtung nach der
vorgenannten zeitlichen Staffelung erhalten. Die Umbuchung bereits verbindlich
gebuchter und bestätigter Veranstaltungen durch den Teilnehmer bzw. Auftraggeber
hat keinerlei Einfluss auf Stornierungsfristen. Die Frist wird dadurch nicht gehemmt,
unterbrochen oder verlängert. Die Umbuchung einer Veranstaltung durch den
Veranstalter auf einen späteren Zeitpunkt hat keine Verlängerung der
Stornierungsfristen zur Folge. Die Frist wird dadurch nicht gehemmt, unterbrochen
oder verlängert. Der Fristverbrauch setzt mit dem Tag ein, an dem dem Auftraggeber
die Buchungsbestätigung oder die Rechnung per E-Mail zugegangen ist. Grundlage zur
Berechnung der Stornierungsfristen und der Höhe der, etwaig hieraus resultierenden,
Rückerstattung ist ausschließlich der Termin der ursprünglich gebuchten Veranstaltung.
(2) Umbuchungen, Terminverschiebungen, Kündigungen, Stornierungen oder
Rücktritte bedürfen grundsätzlich der Textform. Das Gleiche gilt für etwaige hiervon
abweichende Regelungen. Der Teilnehmer muss dem Anbieter den Zugang der
Terminverschiebung, Kündigung, Stornierung oder seines Rücktrittes nachweisen.

§ 11 Haftungsbeschränkung, Schadenersatz, Gesundheitsrisiko

(1) Schadensersatzansprüche des Teilnehmers sind grundsätzlich und vollumfänglich
ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Der vorstehende
Haftungsausschluss gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen
des Anbieters, sofern der Teilnehmer Ansprüche gegen diese geltend macht.
(2) Von dem unter Ziffer 1 bestimmten Haftungsausschluss ausgenommen sind
Schadensersatzansprüche aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der
Gesundheit und Schadensersatzansprüche aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des
Ziels des Vertrages notwendig ist. Von dem Haftungsausschluss ebenfalls
ausgenommen ist die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob
fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder
Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Sofern aufgrund von Vorerkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Gründen
(z.B. Herzschrittmachern etc.) für den Teilnehmer Stress oder sonstige Aufregung zu
einer gesundheitlichen Gefährdung führen könnte, hat er dies dem Anbieter vor der
Teilnahme an einer Veranstaltung persönlich mitzuteilen.
Eine Teilnahme erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr des Teilnehmers. Der Anbieter
widerspricht bereits jetzt jeder Teilnahme von Teilnehmern, bei denen entsprechende
gesundheitliche Risikofaktoren bestehen.

§ 12 Einwilligung in die Übertragung der Nutzungsrechte an Bild, Ton- und/oder
Film-, Funk-, Fernseh- und Videoaufnahmen während der Seminare

(1) Mit der Anmeldung für die Teilnahme an einem öffentlichen Training willigt der
Teilnehmer ein, dass der Anbieter Bildaufnahmen des Teilnehmers, die diesen als
Teilnehmer der Veranstaltung zeigen, erstellt, vervielfältigt und in Print- und
audiovisuellen Medien veröffentlicht. Diese Einwilligung erfolgt vergütungslos sowie
zeitlich und räumlich unbeschränkt. Das Herstellen von Ton-, Foto-, Film- und
Videoaufnahmen durch Besucher ist grundsätzlich untersagt.
(2) Der Anbieter darf diese Bild, Ton- und/oder Film-, Funk-, Fernseh- und
Videoaufnahmen für die werbende Veröffentlichung in TV- und Printmedien und auf
der vom Anbieter betriebenen Webseite oder auf anderen Webseiten verwenden.
(3) Mit der Beauftragung eines firmeninternen Verkaufstrainings verpflichtet sich
der Auftraggeber nur solche Mitarbeiter an dem Seminar teilnehmen zu lassen, die
eine entsprechende Einwilligungserklärung unterschrieben haben. Der Anbieter
stellt dem Auftraggeber auf dessen Anfrage eine entsprechende Einwilligungserklärung
zur Verfügung.
(4) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die unterschriebenen Einwilligungserklärungen
vor Beginn des Seminars dem Anbieter zu übergeben. Der Auftraggeber
hat dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche Teilnehmer eine entsprechende
Einwilligungserklärung vor Beginn der Veranstaltung unterzeichnen.
(5) Der Anbieter untersagt bereits jetzt der den Teilnehmern die Teilnehme an einer
Veranstaltung in welcher Ton-, Foto-, Film- und Videoaufnahmen erstellt werden,
die keine wirksame Einwilligungserklärung zuvor abgegeben haben.

§ 13 Scientology-Klausel

Der Anbieter versichert hiermit für alle Teilnehmer, dass keiner der Mitarbeiter des
Anbieters nach der Technologie oder den Methoden von L. Ron Hubbard arbeitet
oder hiernach geschult wurde oder zukünftig wird. Der Anbieter macht deutlich,
dass er die Technologie und die Methoden von L. Ron Hubbard zur Führung eines
Unternehmens ablehnt.

§ 14 Erfüllungsort, Gerichtsstand, anwendbares Recht

(1) Erfüllungsort ist der jeweilige Geschäftssitz des Anbieters.
(2) Erfüllungsort sowie Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Verträgen zwischen
dem Teilnehmer und dem Anbieter ist der jeweilige Geschäftssitz des Anbieters,
soweit der Vertragspartner Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen
Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögens ist. Der Gerichtsstand gilt
auch für andere als die eben genannten Personen, wenn der Vertragspartner keinen
allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder er nach Vertragsabschluss seinen Wohn und/
oder Geschäftssitz aus dem Inland verlegt oder der gewöhnliche Aufenthalt zum
Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
(3) Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
§ 15 Vorbehalt der Schriftform bei Vertragsänderungen
Zusätzliche und abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftform selbst.

§ 16 Salvatorische Klausel

(1) Sollte eine der vorstehenden Regelungen unwirksam sein oder werden, so behalten
alle übrigen Regelungen dennoch uneingeschränkte Gültigkeit.
(2) An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt sodann die entsprechende gesetzliche
Regelung.
(3) Soweit eine gesetzliche Regelung nicht besteht, sind die Parteien dazu verpflichtet,
eine Vereinbarung zu treffen, die dem mit der unwirksamen Klausel wirtschaftlich
verfolgten Zweck am nächsten kommt.

Stand: Dezember 2015