8. März 2016 DennisRobers

Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will.

Wenn Sie sich mitten im täglichen auf und ab des Berufsleben befinden, dann ist es bis zu einem gewissen Grad nicht Ihr Fehler, wenn Sie Ihre Zeit mit Unsinn vertun.

Wenn Sie nicht gerade auf Provisionsbasis arbeiteten, gibt es oft keinen Anreiz, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Der Arbeitsalltag ist ein übereingekommen, dass man von neun Uhr morgens bis um fünf Uhr nachmittags Papiere hin- und herzuschieben hat. Da die meisten von uns während der Lohnsklaverei im Büro eingesperrt sind, ist man regelrecht gezwungen, Aktivitäten zu erfinden, die diese Zeit ausfüllen.

Zeit wird verschwendet weil soviel davon verfügbar ist.

Haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt: Wie es möglich ist dass alle Menschen, auf der gesamten Welt, genau acht Stunden benötigen um Ihre Arbeit zu erledigen? Die meisten Menschen kommen aus der sogenannten „Achtstundenarbeitstag- Kultur“. Diese tägliche Arbeitszeit ist eine kollektive gesellschaftliche Vereinbarung aus der Zeit der „KLASSE durch MASSE“ Philosophie.

Es ist nichts als eine willkürliche Festlegung.

Möglicherweise haben Sie sich auch schon mal gefragt:“Wo ist denn die Zeit geblieben?“ oder festgestellt: „Das Ihr Tag einfach nicht genügend Stunden hat.“

Denken wir einmal zusammen nach: Da wir acht Arbeitsstunden zu füllen haben, füllen wir auch acht Arbeitsstunden aus.
Hätten wir fünfzehn Stunden, dann würden wir vermutlich auch fünfzehn Stunden ausfüllen, oder?

Wenn ein plötzlicher Notfall eintritt und wir das Büro in zwei Stunden verlassen müssten, aber gleichzeitig einen wichtigen Abgabetermin haben, dann schaffen wir es auf wunderbarerweise, die Aufgabe in den besagten zwei Stunden fertigzustellen.

Das Parkinson´sche Gesetz

Das Parkinsonsche Gesetz: Es besagt das sich die „scheinbare“ Wichtigkeit und die Komplexität einer Aufgabe in genau dem Maße ausdehnt, wie Zeit für Ihre Erledigung zur Verfügung steht. Somit hat auf magische Weise die Deadline -ich bevorzuge das Wort Abgabetermin- Einfluss darauf, wie lange wir brauchen, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.

Wenn man Ihnen 24 Stunden Zeit gäbe, um ein Projekt fertigzustellen, dann sind Sie gezwungen unter diesem Zeitdruck, sich auf die Ausführung zu konzentrieren, und Sie haben keine andere Wahl, als nur das absolut Notwendige zu erledigen. Egal ob Sie 24 Stunden, eine Woche oder zwei Monate zur Verfügung haben. Das Resultat aus der kürzesten Abgabefrist ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von gleicher oder besserer Qualität, weil man konzentrierter arbeitet. Aus alldem resultieren zwei Methoden um produktiver zu werden. Es handelt sich dabei um zwei Seiten der gleichen Medaille.

Reduzieren Sie die Aufgaben auf das wesentliche, um Ihre Arbeitszeit zu verkürzen.
Verkürzen Sie Ihre Arbeitszeit, um die Aufgabe auf das wesentliche zu beschränken.

Identifizieren Sie die wenigen wichtigen Aufgaben, und setzen Sie sich dafür in naher Zukunft eindeutige „Deadlines“ oder „Abgabetermine“.

Wer mehr Zeit haben will, muss weniger tun. 

Wenn Sie einen schweren Unfall hätten und danach nur zwei Stunden am Tag arbeiten könnten, was würden Sie machen?
Das ist noch nicht ganz wohin ich will, aber es ist ein Anfang. Abgesehen davon setze ich Ihr Gehirn in brand. Sie glauben das ist lächerlich? Wenn ich ihnen stattdessen sagen würde, das Sie monatelang mit nur vier Stunden schlaf auskommen können und dabei ganz gut funktionieren, würden Sie mir glauben? Vermutlich nicht.
Ungeachtet davon tun Millionen von frisch gebackenen Müttern, genau das.

Wenn der schwere Unfall zur Folge hätte das Sie nur noch zwei Stunden pro Woche arbeiten dürfen, was würden Sie tun?

Wenn Ihnen jemand eine Pistole an den Kopf hielte und Sie müssten vier fünftel aller zeitraubenden Aktivitäten aufgeben, welche wären das?
E-Mails, Telefonate, Unterhaltungen, Papierkram, Meetings, Kunden, Lieferanten, Dienstleistungen usw. Was würden Sie eliminieren?

Mit welchen Dingen verbringen Sie Ihre Zeit, um das Gefühl zu haben, dass Sie produktiv sind?
Mit der Erledigung von unwichtigem rechtfertigen wir oft, dass wir die wirklich wichtigen Dinge hinausschieben. Meist schieben das vor uns her, was unangenehm ist, weil die Möglichkeit beseht zu scheitern oder zurückgewiesen zu werden.

Stellen Sie sich bei bei jeder Tätigkeit die Frage, ob Sie mit ihrem Tag zufrieden wären, wenn dies das einzige wäre, was Sie heute erledigen.
Um Dinge zu entlarven die nur scheinbar dringend sind fragen Sie sich:
„Was wird passieren, wenn ich das nicht erledige? Ist es wert, etwas Wichtiges aufzuschieben, um das hier zu erledigen?“

Vergessen Sie Multitasking
Ich sage Ihnen nur, was Sie schon wissen. Beim Telefonieren zu essen und zeitgleich E-Mails zu beantworten, funktioniert einfach nicht. Wenn Sie richtig priorisieren ist Multitasking überflüssig. Es ist kein gutes Zeichen wenn Sie viel auf einmal tun, um sich produktiv zu fühlen, während Sie in Wirklichkeit weniger erreichen.

Nutzen Sie das „Parkinson´sche Gesetz„.
Sie können mit weniger Zeitaufwand mehr erreichen. Machen Sie sich sorgfältige Zeitpläne, sodass Sie konzentriert handeln und nichts aufschieben. Es wird Ihnen helfen Prioritäten zu setzen. Und vielleicht ist die Folge mehr Privatleben. Ist mehr Zeit im Privatleben es nicht wert sich die Fragen zu stellen?

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DennisRobers

Dennis Robers ist Experte für echtes, authentisches Verkaufen. Er gibt Führungskräften, sowie Sales-Mitarbeitern ein Verkaufs- und Kommunikationssystem und wertvolle Impulse für die tägliche Praxis. Neben seiner Vertriebserfahrung von über 15 Jahren beschäftigt er sich maßgeblich mit allen Ebenen der Kommunikation. Seine Verkaufstrainings sind die Grundlage, um Führungskräfte und Verkäufer in ihrem beruflichen Alltag zu begleiten und zu motivieren, sich selbst zu Bestleistung zu entwickeln.